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<title>Wilfriede Maaß</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wilfriede Maaß</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Wilfriede Maaß</b> (geboren <a href="1951" title="1951">1951</a> in <a href="Kaltennordheim" title="Kaltennordheim">Kaltennordheim</a> (Thüringen) als <i>Wilfriede Löber</i>) ist eine deutsche <a href="Keramiker" title="Keramiker">Keramikerin</a>. In den 1980er Jahren bis zur <a href="Wende_und_friedliche_Revolution_in_der_DDR" title="Wende und friedliche Revolution in der DDR">Wende</a> war ihre Werkstatt in <a href="Berlin-Prenzlauer_Berg" title="Berlin-Prenzlauer Berg">Berlin-Prenzlauer Berg</a> ein bedeutender Treffpunkt der nichtstaatlichen und dissidenten Literatur- und Kunstszene <a href="Ost-Berlin" title="Ost-Berlin">Ost-Berlins</a>. Mit Malerinnen und Malern aus <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> und Berlin schuf sie Künstlerkeramiken.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frühe_Jahre"><span id="Fr.C3.BChe_Jahre"></span>Frühe Jahre</h3></div>
<p>Wilfriede Maaß ist eines von acht Kindern der Malerin <a href="Frida_L%C3%B6ber" title="Frida Löber">Frida Löber</a> und des Bauhauskünstlers <a href="Wilhelm_L%C3%B6ber" title="Wilhelm Löber">Wilhelm Löber</a>. Die Eltern eröffneten 1956 in <a href="Althagen" title="Althagen">Althagen</a> eine Keramikwerkstatt. Maaß erlernte von 1967 bis 1969 das Töpferhandwerk bei ihrem älteren Bruder Friedemann Löber in <a href="Ahrenshoop" title="Ahrenshoop">Ahrenshoop</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anschließend ging sie nach Berlin und nahm ein Abendstudium im Fach Plastik an der <a href="Kunsthochschule_Berlin-Wei%C3%9Fensee" title="Kunsthochschule Berlin-Weißensee">Kunsthochschule Berlin-Weißensee</a> auf. Tagsüber arbeitete sie in der Keramikwerkstatt ihrer älteren Schwester Helene Löber-Schamal, die ihr Atelier in einer ehemaligen Fleischerei im Vorderhaus der <a href="Liste_der_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tze_in_Berlin-Prenzlauer_Berg#Schönfließer_Straße*" title="Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Prenzlauer Berg">Schönfließer Straße</a> 21 in Berlin-Prenzlauer Berg eingerichtet hatte, wo Wilfriede Maaß illegal in einem winzigen Zimmer neben der Werkstatt wohnte. Gegen Ende des Studiums wurde sie schwanger und musste ihren Studienwunsch zurückstellen. Sie heiratete <a href="Ekkehard_Maa%C3%9F" title="Ekkehard Maaß">Ekkehard Maaß</a>, damals ein Student der Theologie. 1972 wurde ihr Sohn geboren, ein Jahr später ihre Tochter. Zeitweise pendelte sie zwischen Berlin und Ahrenshoop, um sich um ihre kranke Mutter zu kümmern. Als die Kinder in einen Kindergarten kamen, konnte sie in einer Töpferei in <a href="Berlin-Rahnsdorf" title="Berlin-Rahnsdorf">Berlin-Rahnsdorf</a> arbeiten. Ekkehard Maaß begann zu der Zeit ein Studium der Philosophie. 1978 zog sie mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern in die Erdgeschosswohnung neben der Keramikwerkstatt ihrer Schwester. Mit einer Steuernummer vom <a href="Verband_Bildender_K%C3%BCnstler_der_DDR" title="Verband Bildender Künstler der DDR">Verband Bildender Künstler der DDR</a> und einer Arbeitserlaubnis des Magistrats durfte sie selbstständig arbeiten, ihre Keramik ausstellen und verkaufen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Abschluss eines Meisterlehrgangs übernahm sie 1980 die Werkstatt. Mit ihrem <a href="Meisterbrief" title="Meisterbrief">Meisterbrief</a> wurde sie in die Handwerksrolle eingetragen, bildete Lehrlinge aus und stellte Gesellen an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1980er_Jahre_bis_1998_in_Berlin-Prenzlauer_Berg">1980er Jahre bis 1998 in Berlin-Prenzlauer Berg</h3></div>
<p>Der Prenzlauer Berg wurde in den letzten beiden DDR-Jahrzehnten zum Synonym einer intellektuellen Subkultur, auch „<a href="Boh%C3%A8me" title="Bohème">Bohème</a> des Ostens“ genannt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit 1978 fanden in der Wohnküche von Wilfriede und Ekkehard Maaß illegale Lesungen und Konzerte junger Autoren statt, die in der DDR keine Chance auf öffentliche Anerkennung hatten. Daran nahmen auch im Kulturbetrieb der DDR etablierte Schriftsteller wie <a href="Christa_Wolf" title="Christa Wolf">Christa</a> und <a href="Gerhard_Wolf_(Schriftsteller)" title="Gerhard Wolf (Schriftsteller)">Gerhard Wolf</a>, <a href="Heiner_M%C3%BCller" title="Heiner Müller">Heiner Müller</a> und <a href="Elke_Erb" title="Elke Erb">Elke Erb</a> teil, die als Mentoren eine wichtige Schutzfunktion ausübten. Als sich das Paar 1981 trennte, wurden die regelmäßigen Veranstaltungen in der Küche von Ekkehard Maaß und parallel dazu in der Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß fortgesetzt. Werkstatt und Wohnung standen laut <a href="Angelika_Richter_(Kunsthistorikerin)" title="Angelika Richter (Kunsthistorikerin)">Angelika Richter</a> für die „enge Vernetzung und den lebhaften Dialog der Kreativen und unterschiedlichen Szenen, die dort zusammenkamen“.<sup id="cite_ref-Richter_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Richter-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie habe immer gewusst, dass sich bei diesen Runden auch <a href="Inoffizieller_Mitarbeiter" title="Inoffizieller Mitarbeiter">inoffizielle Mitarbeiter der Stasi</a> (IM) befanden, sagte Wilfriede Maaß in einem Gespräch mit der Autorin Barbara Felsmann, sie habe aber auch gewusst, dass immer die Falschen dafür gehalten wurden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Sascha_Anderson" title="Sascha Anderson">Sascha Anderson</a>, ein zentraler Protagonist in der alternativen Szene am Prenzlauer Berg, mit dem Wilfriede Maaß seit 1981 bis zu seiner Ausreise nach Westberlin 1986 zusammenlebte, wurde erst 1991 von <a href="Wolf_Biermann" title="Wolf Biermann">Wolf Biermann</a> als Stasi-Spitzel enttarnt. Er hatte als IM „David Menzer“ seit 1980 die Staatssicherheit über alle Veranstaltungen in Wohnung und Werkstatt der Schönfließer Straße und über alle Autoren und Künstler ausführlich informiert.<sup id="cite_ref-Grundmann_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Grundmann-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß war in den 1980er Jahren ein wichtiger Treffpunkt der nichtstaatlichen und <a href="Dissident" title="Dissident">dissidenten</a> Literatur- und Malerszene Ostberlins.<sup id="cite_ref-Grundmann_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Grundmann-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Richter_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Richter-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Junge Künstler und Künstlerinnen, die an der <a href="Hochschule_f%C3%BCr_Bildende_K%C3%BCnste_Dresden" title="Hochschule für Bildende Künste Dresden">Hochschule für Bildende Künste Dresden</a> studiert hatten und aus staatlichen Kunstinstitutionen ausgegrenzt waren, wie <a href="Ralf_Kerbach" title="Ralf Kerbach">Ralf Kerbach</a>, <a href="Helge_Leiberg" title="Helge Leiberg">Helge Leiberg</a>, Christine Schlegel und <a href="Cornelia_Schleime" title="Cornelia Schleime">Cornelia Schleime</a>, kamen nach Berlin und fanden sich bei Wilfriede Maaß ein, um auf ihre Ausreisegenehmigung zu warten und mit bereits Ausgereisten zu telefonieren.<sup id="cite_ref-Grundmann_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-Grundmann-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie war Keramikproduzentin und Werkstattleiterin und stellte die von ihr hergestellten Gefäße zur freien Bemalung mit Zeichnungen und Grafiken zur Verfügung. Ihr künstlerisches und handwerkliches Können sei ebenso gefragt gewesen wie ihre sozialen Kapazitäten. Mit Essen, Übernachtungsmöglichkeiten und einer durch den Brennofen stets warmen Werkstatt habe sie auch für das Wohlbefinden ihrer Gäste gesorgt, die oftmals in unbeheizbaren und abbruchreifen Wohnungen hausten.<sup id="cite_ref-Richter_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Richter-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus der gemeinsamen Arbeit entstanden Künstlerkeramiken für den praktischen Gebrauch wie Teeservices, Teller und Schüsseln, die auf Atelier- und Künstlerfesten und den oft inoffiziellen Märkten verkauft wurden und damit den Lebensunterhalt der Künstler sicherten. Auch Westberliner Museumsdirektoren und private Sammler besuchten die Werkstatt, um Ostberliner Künstler kennenzulernen, von denen viele in den 2000er Jahren international Karriere machten.<sup id="cite_ref-Grundmann_7-3" class="reference"><a href="#cite_note-Grundmann-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Keramik wurde zunehmend als gleichwertiges künstlerisches Medium betrachtet. Die Bemalung der Keramik von Wilfriede Maaß nannte der Kunsthistoriker Christoph Tannert „Punk“: „renitent, dilettantisch, laut“.<sup id="cite_ref-Taz_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Taz-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Später arbeitete Wilfriede Maaß mit Künstlerinnen aus Dresden zusammen, die in der DDR geblieben waren, wie der Grafikerin <a href="Karla_Woisnitza" title="Karla Woisnitza">Karla Woisnitza</a> und der Malerin <a href="Angela_Hampel" title="Angela Hampel">Angela Hampel</a>, sowie mit Absolventen der <a href="Kunsthochschule_Berlin-Wei%C3%9Fensee" title="Kunsthochschule Berlin-Weißensee">Kunsthochschule Berlin-Weißensee</a>.<sup id="cite_ref-Grundmann_7-4" class="reference"><a href="#cite_note-Grundmann-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach der Wende eröffnete Maaß Anfang 1990 mit <a href="Sabine_Herrmann_(K%C3%BCnstlerin)" title="Sabine Herrmann (Künstlerin)">Sabine Herrmann</a>, <a href="Klaus_Killisch" title="Klaus Killisch">Klaus Killisch</a> und Petra Schramm in ihrer Werkstatt die Produzentengalerie <i>Wilfriede Maaß</i>,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der sie Ausstellungen und Lesungen veranstalteten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1995 verlegte sie die Galerie in die <a href="Liste_der_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tze_in_Berlin-Mitte#Gipsstraße*" title="Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte">Gipsstraße</a> 13 in <a href="Berlin-Mitte" title="Berlin-Mitte">Berlin-Mitte</a>. 1998 verließ Maaß Berlin und führt seitdem ihre Töpferwerkstatt in <a href="Schlemmin_(Vorpommern)" title="Schlemmin (Vorpommern)">Schlemmin</a> bei <a href="Ribnitz-Damgarten" title="Ribnitz-Damgarten">Ribnitz-Damgarten</a> weiter.<sup id="cite_ref-Pätzold_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Pätzold-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Mythos vom Prenzlauer Berg ist eine aufgesetzte Sache, eine Erfindung von dessen fremden Entdeckern. Mich hält hier nichts mehr. Das ist eine abgeschlossene Sache.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
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</style><span class="Person h-card">Wilfriede Maaß, 1997<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Mit ihrer Keramikwerkstatt sei es der Kunsthandwerkerin Wilfriede Maaß in den 1980er Jahren gelungen, eine Produktionsstätte für Künstlerinnen der „zweiten Öffentlichkeit“ in der DDR anzubieten, die zugleich Ort der Vernetzung, des Austausches und der Sichtbarmachung war, schreibt die Kunsthistorikerin <a href="Angelika_Richter_(Kunsthistorikerin)" title="Angelika Richter (Kunsthistorikerin)">Angelika Richter</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Karla Woisnitza, die über viele Jahre in der Werkstatt von Maaß Keramiken gefertigt und bemalt hatte, kritisierte im Rückblick die Reproduktion stereotyper Geschlechtermuster. Maaß sei als „Mutterfigur“ stark ausgenutzt worden und zugleich unterrepräsentiert gewesen. Auch Christoph Tannert, der als Ausstellungsmacher Treffen vor Ort organisierte, betonte die „typische Dreifachbelastung aus Beruf, Kindern und Haushalt“. In den ersten Jahren sei Maaß faktisch Alleinerziehende gewesen, die zudem den Haushalt und die Werkstatt finanzierte. Darüber hinaus sei es ihr gelungen, viele „starke Frauenfiguren“ aus den „männlich dominierten Genres“ der Dichtung und Kunst zu versammeln. Maaß selbst nahm sich und ihre Leistungen in einem Interview zugunsten männlicher Protagonisten zurück, denen sie die Initiative zahlreicher kreativer Prozesse in ihrer Werkstatt zuschrieb.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Jutta_Voigt" title="Jutta Voigt">Jutta Voigt</a> nannte Wilfriede Maaß eine „stille Heldin“, die in ihrer Keramikwerkstatt das Geld für das Bohèmeleben ihrer Künstlerfreunde erarbeitet habe, „auch nachts, weil der Rhythmus des Brennofens es so vorgab. Bataillone von Rotweinflaschen, Nudelsalatschüsseln und Frühstücksmüslis mussten rangeschafft und bezahlt werden. Und Telefonrechnungen, die im Monat bis zu sechshundert Mark betrugen, wenn die Dagebliebenen mit den Ausgereisten telefonierten“.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Galerie in Pankow präsentierte 2014 von vielen Künstlern bemalte Keramik aus der Werkstatt von Wilfriede Maaß unter dem Titel <i>brennzeiten</i>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ausstellung habe „beinahe ein Who’s who der ostdeutschen Malerszene […] im kleinen Format versammelt“, schrieb Katrin Bettina Müller in der <i>taz</i>. Anderen ihre Keramik als Malgrund zur Verfügung zu stellen, sei im Rückblick für Wilfriede Maaß auch ein Ersatz dafür gewesen, dass sie selbst nicht Kunst studieren konnte.<sup id="cite_ref-Taz_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Taz-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstellungen_(Auswahl)"><span id="Ausstellungen_.28Auswahl.29"></span>Ausstellungen (Auswahl)</h2></div>
<ul><li>1997: <i>Expressionistinnen 1980 bis 1990. Werkstatt Wilfriede Maaß</i>, <a href="Staudenhof_(Potsdam)" title="Staudenhof (Potsdam)">Staudenhof</a>-Galerie Potsdam.</li>
<li>2003: <i>Malerkeramik. Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß, Droysen-Keramikwerkstatt &amp; Galerie Kattrin Kühn.</i>, <a href="Neues_Kunsthaus_Ahrenshoop" title="Neues Kunsthaus Ahrenshoop">Neues Kunsthaus Ahrenshoop</a> und <a href="Hetjens-Museum" title="Hetjens-Museum">Hetjens-Museum</a>, Düsseldorf.</li>
<li>2014: <i>brennzeiten. Die Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß, ein Zentrum des künstlerischen Offgrounds Ost-Berlins (1980-1989-1997)</i>. Galerie Forum Amalienpark, Berlin-Pankow.</li>
<li>2020: <i>Künstlerkeramiken der Sammlung Wilfriede Maaß</i> (Karla Woisnitza, Tanja Zimmermann, Sabine Hermann, Holger Stark, Klaus Killisch und Christine Schlegel), Schloss <a href="Hohenbr%C3%BCnzow" title="Hohenbrünzow">Hohenbrünzow</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Paul_Kaiser_(Kulturwissenschaftler)" title="Paul Kaiser (Kulturwissenschaftler)">Paul Kaiser</a>, Claudia Petzold: <i>Gegenverkehr auf der Töpferscheibe. Die Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß war Postamt, Fluchtort und Hauptquartier – in der Küche von Ekkehard Maaß fanden bedeutende Lesungen statt.</i> In dies.: <i>Bohème und Diktatur in der DDR. Gruppen, Konflikte, Quartiere 1970 – 1989</i>. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des <a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">Deutschen Historischen Museums</a> vom 4. September bis 16. Dezember 1997), DHM, Berlin 1997, ISBN 978-3-927574-39-7, S. 349–355.</li>
<li>Uta Grundmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/autonome-kunst-in-der-ddr/55807/die-keramikwerkstatt-wilfriede-maass/"><i>Autonome Kunst in der DDR. Die Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß</i>, Bundeszentrale für politische Bildung, 6. September 2012.</a></li>
<li><i>Ich habe immer nur gearbeitet. Die Töpferin Wilfriede Maaß.</i> In: Barbara Felsmann, Annett Gröschner (Hrsg.): <i>Durchgangszimmer Prenzlauer Berg. Eine Berliner Künstlersozialgeschichte der 1970er und 1980er Jahre in Selbstauskünften</i>. Zweite, neu gestaltete und um Fotografien ergänzte Auflage, Lukas Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86732-121-1, S. 212–234.</li>
<li>Ingeborg Quaas, <a href="Henryk_Gericke" title="Henryk Gericke">Henryk Gericke</a> (Hrsg.): <i>brennzeiten. Die Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß 1980 – 1989 – 1998, ein Zentrum des künstlerischen Offgrounds in Ost-Berlin.</i> Mit Texten von <a href="Annett_Gr%C3%B6schner" title="Annett Gröschner">Annett Gröschner</a>, <a href="Sabine_Herrmann_(K%C3%BCnstlerin)" title="Sabine Herrmann (Künstlerin)">Sabine Herrmann</a>, <a href="Klaus_Killisch" title="Klaus Killisch">Klaus Killisch</a>, Ekkehard Maaß, Wilfriede Maaß, Christoph Tannert, <a href="Uwe_Warnke" title="Uwe Warnke">Uwe Warnke</a>, <a href="Gerhard_Wolf_(Schriftsteller)" title="Gerhard Wolf (Schriftsteller)">Gerhard Wolf</a>. Lukas Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86732-195-2 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung).</li>
<li><a href="Jutta_Voigt" title="Jutta Voigt">Jutta Voigt</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.planetlyrik.de/wp-content/uploads/2011/12/Jutta-Voigt-Stierblut-Jahre.-Die-Boheme-des-Ostens.pdf"><i>Wilfriedes wahnsinnig weite Seele</i> (pdf)</a>. Aus: dies.: <i>Stierblutjahre. Die Boheme des Ostens.</i> Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-7466-3396-1, S. 254–258.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=119548496">Literatur von und über Wilfriede Maaß</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=1060328763">Literatur von und über Wilfriede Maaß</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a> (Keramikwerkstatt)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wilfriedemaass.de/html"><i>Wilfriede Maaß</i>, persönliche Website</a></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/autonome-kunst-in-der-ddr/62361/fotos-aus-der-keramikwerkstatt-von-wilfriede-maass/"><i>Fotos aus der Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß.</i></a> In: <i>bpb.de.</i><span class="Abrufdatum" style="display:none"> Abgerufen am 8.&nbsp;November 2024</span> (Anfang der 1980er Jahre).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWilfriede+Maa%C3%9F&amp;rft.title=Fotos+aus+der+Keramikwerkstatt+von+Wilfriede+Maa%C3%9F&amp;rft.description=Fotos+aus+der+Keramikwerkstatt+von+Wilfriede+Maa%C3%9F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fthemen%2Fdeutsche-teilung%2Fautonome-kunst-in-der-ddr%2F62361%2Ffotos-aus-der-keramikwerkstatt-von-wilfriede-maass%2F&amp;rft.date=">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/119548496">119548496</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/no2015029424">no2015029424</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/824707/">824707</a></span> | </div>
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